Je länger die Bloghype andauert, desto mehr Unternehmer springen auf den fahrenden Zug. Die Devise ist klar: Bloß nichts verpassen, wenn’s um Geld verdienen geht. Erst recht wenn Schlagworte (Buzzwords) wie Social Commerce oder Web 2.0 irgendwie mit im Spiel sind. Oft genug ist dieses „Irgendwie“ nicht nur kopflos, sondern auch noch kriminell. Dann nämlich, wenn fürs eigene Weblog  quer durchs Netz Artikel und Fotos aus anderen Blogs, E-Zines oder privaten Websites „gezogen“ werden. Noch nicht einmal die Beiträge der Tagesschau sind davor sicher. „Wer sich als erstes die Neuheit krallt und im eigenen Weblog produziert, ist klar im Vorteil“, lautet die Devise. Kein Wunder also, wenn  gewitzte „Social Blogger“ sich das eigene Formulieren der Beiträge oder die legale Bildredaktion spart. Text- und Bilderklau im Internet ist ja auch so einfach. Und alles andere kostet ohnehin nur Zeit – oder Geld.

Aber dann bitte nicht heulen, wenn der Anwalt teure Post schickt!

Ach ja, das gilt übrigens auch für „Fan- und Kundenblogs“, die manche Händler oder Medien derzeit vorschnell installieren.

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