Kundenservice, zum Beispiel, eine Zier für die einen, für andere unentbehrlich. Auf alle Fälle ein klares Statement, wie sehr ein Dienstleistungsunternehmen seine Kundschaft schätzt und zu halten versucht. Ärgerlich, wenn jetzt die Macher der Sparkasse Erlangen vor lauter Freude über ihre gelungene Aktion „Jubel-Angebote zum 175. Jubiläum“ die simpelsten Gebote für guten Kundenservice vergessen:

  • Verspreche nicht, was du nicht in angemessener Zeit halten kannst. Denn anstatt Kunden rasch mit der Technik und allen notwendigen Komponenten (Software + Chipkarte + Kartenlesegeräte + PIN) auszustatten, warte ich inzwischen gut und gerne 5 Wochen. Die Kosten wurden selbstredend sofort vom Konto abgebucht.
  • Versende keinen Brief ohne korrekten und vollständigen Absender. Schon gar nicht, wenn du auf Antwort deiner Kunden wartest.
  • Verteile lieber eine Visitenkarte zu viel, als zu wenig.
  • Wenn du Visitenkarten verteilst, achte auf Vollständigkeit der Kontaktdaten.
  • Erleichtere deinen Kunden mit dir in Kontakt zu treten. Ein adressierter, freigemachter Briefumschlag ist hierzu das einfachste Mittel der Wahl.
  • Wenn du auf Sicherheit bedacht ist: Nutze den Service der Post. Stichwort Einschreiben mit eigenhändiger Unterschrift.
  • Und bitte: Schone die Zeit deiner zahlenden Kunden. Danke.

Lektion gelernt? Dann jubelt mal schön weiter.

 

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