Na, da bin ich aber wirklich froh, dass ich nicht die einzige bin, die verzweifelt hinter Web 2.0 das bahnbrechende Geschäftsmodell sucht. Und die hinter all denn netten Schlagwörter (heute Buzzwords genannt) nichts weiter entdeckt, als neue Namen für alt bekanntes Werbewissen. Mit dem einen Unterschied: Die klassisch geschulten Werber ziehen AIDA und KISS von der Aufmerksamkeit bis zu Kaufentscheidung durch, Guerilla-Marketing begnügt sich dagegen viel zu oft mit reiner Effekthascherei. Ob die Aktion dann trotzdem glückt, ist kaum vorhersehbar. Planbar schon gar nicht. Zumindest behaupten das die Experten, die in Hamburg, Köln und anderswo sich über Guerilla, Querdenkermethoden, Web 2.0 und Social-Commerce diskutierten.

Wenn man mich fragt, kaufen die meisten Leute alles, was nicht zum täglichen Bedarf gehört,  nach Bauch- und Lustgefühl (Will-ich-haben, und zwar sofort). Wo sie diese Produkte kaufen, ist eine Frage des Vertrauens, der Authentizität und der Glaubwürdigkeit. Aldi wäre nicht so groß geworden, wären seine Produkte nur teurer Mist.

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