Laut Perspektive Mittelstand investieren immer mehr Unternehmen image- bzw. absatzförndernde Posts in Blogs und Social Networks und verweist dabei auf eine aktuelle Studie „State of Social Media Sponsohips Report 2011 (SMS)“.

Wirklich interessant dabei sind die konkreten Zahlen, die die Marktforscher herausgefunden haben wollen. Demnach  bringen positive Blogbeiträge im Schnitt 147 $, ein Online-Video 114 $, ein Twitterpost 63 $ und eine Facebookmeldung 55 $. Verständlicherweise beziffern Publisher den Wert von sponsored Social Media Content ein Drittel höher ein als die Marketer.

Ohne jetzt die Studie selbst gesehen zu haben: Ich bezweifle, dass man den monetären Erfolg der meisten Blogbeiträge tatsächlich so genau in Dollar, bzw. Euro und Cent beziffern kann. Dazu nehmen doch viel zu viele Faktoren Einfluss auf das Geschehen: die Zahl der Leser / Follower / Friends / Fans. Das Ranking bei Google, der Text selbst und die verwendeten Keywords, das Alter des Blogs … Kurz: Wie sollte jemand da konkret sagen können: „Jawohl, dieser Post erzielte einen Umsatz von x EUR.“ Zumal doch ein einzelner Blogbeitrag, genau wie eine einzelne Zeitungsanzeige, niemals alleine für ein Unternehmen spricht. Vielmehr ist es doch die Summe aller Werbe-, PR- und Social-Media-Aktivitäten, die ein Produkt bzw. ein Unternehmen nach vorne bringen.

Fazit: Ja, Unternehmer tun gut daran, in „Social Content“ zu investieren. Egal ob in (sponsered) Blogposts oder Social Media-Posts: „Social Content“ unterstützt den Abverkauf und stärkt das Image. Das größte Ziel, nämlich Kommunikation mit Kunden Freunden, liegt allerdings jenseits konkreter Abverkaufszahlen.

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