Bill Gates stellt eine Anlage vor, mit der aus Müll Strom und Trinkwasser gewonnen wird. Neu an dieser Idee ist: Gleich drei Maschinen sind eng miteinander verzahnt. Platz wird gespart und die Kosten bleiben im übersichtlichen Rahmen. Das ganze Paket finanziert sich quasi von selbst und was das Beste ist: Sauberes Trinkwasser wird erzeugt, wo bislang keines ist, zum Beispiel in der Dritten Welt. Eine gute Nachricht, die Applaus verdient?

Keineswegs! protestiert der Social Mob und unterstellt Bill Gates zumindest böse Absichten.

Neiddebatte um Bill Gates

Die bösen Kommentare sind nur die Spitze des Eisberges. Der Social Mob führt mal wieder eine unerfreuliche Neiddebatte, bei der der Ruf (der Linken) nach Umverteilung des Vermögens laut und jedem, der etwas mehr als andere hat, Unredlichkeit unterstellt wird. Pfui, welche Doppelmoral!

Möge jeder, der heute Bill Gates und andere Wohltätern für ihr gutes Werk kritisiert, bitte selbst einmal in die Hände spucken und die Welt ein bisschen verbessern. Es muss ja nicht gleich die Entwicklung einer bezahlbaren Trinkwasseranlage sein. Förderwürdige Ideen und Projekte gibt es überall. Birte Vogels Blog „Wie kann ich helfen“ zeigt wo und wie genau: Spenden für Flüchtlinge sammeln, zum Beispiel. Oder Flüchtlingen helfen, sich in der neuen Heimat einzurichten und wohl zu fühlen. Das kostet nichts, bringt aber viel. Natürlich auch Dank und Ehre für die Helfer.

Merke: Wer andere für Ihr soziales Engagement kritisiert, soll es entweder besser machen oder einfach mal die Klappe halten.

Ich ziehe jedenfalls meinen Hut vor Bill Gates. Egal ob er sein Geld in Impfkampagnen, für die AIDS-Forschung oder in die Entwicklung einer Trinkwasser-Wundermaschine (hier der englische  Originaltext) investiert oder ob er einfach nur seine Beziehungen spielen lässt, wichtig ist nur was am Ende dabei heraus kommt: Bessere Lebensbedingungen für die Ärmsten der Welt. Das sollen ihm andere erst einmal nachmachen, bevor sie ihn kritisieren.

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