Newsletter gibt es wie Sand am mehr. Manche braucht man einfach, um immer up-to-date zu sein. Heise, Spiegel-Online, Stern und Welt, um nur eine Auswahl meiner Favoriten zu nennen. Andere lese ich, weil sie zur Branche und zum Job gehören oder sie mir einen bequemen Blick dies- und jenseits meines eigenen Texterinnen-Schreibtischs ermöglichen. Und dann gibt es noch einen Newsletter, den ich lese, um mein eingeschlafenes Englisch einigermaßen fit zu halten und weil der amerikanische Kollege schon seit Jahren erfolgreich – und äußerst amüsant – zelebriert, was andere erst seit Kurzem propagieren: Storytelling. Und dann gibt es noch die Newsletter, die ich als Konsumentin bestellt habe, in der leisen Hoffnung, ab und zu ein nettes Schnäppchen zu finden. Meistens werde ich von ihnen bitter enttäuscht. Otto oder Quelle, Karstadt, Heine und Konsorten … schicken technisch perfekt gemachte Werbe-Emails, die inhaltlich klinisch rein sind – und sonst leider nichts.

Als erfahrene Werbetexterin, sammelt man im Laufe der Zeit jede Menge Erfahrungen mit dem Verfassen von Newslettern, die gerne gelesen werden. Doch seitdem Leser mir sagen, wie sehr Ihnen der Newsletter meiner Kundin gefällt und dass sie jeden Sonntag aufs Neue darauf warten, weiß ich, dass ich meinen Job wirklich gut gemacht habe. Schönes Gefühl.

Ach ja, Newsletterfans lesen nicht nur gerne, sie kaufen auch gerne und regelmäßig. Und das gefällt meiner Kundin ganz besonders gut.

 

 

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