Es waren einmal Zeiten, in denen ich abends zum Entspannen via Feedreader durch die Weiten den Internets klickte. Ich folgte etlichen Blogs, las querbeet auf Websites der Verlage alles, was mich interessierte und behielt meine Lieblingsseiten auf der Blogroll stets im Visier. Heutzutage bestimmt Facebook, was angesagt ist. Facebook entscheidet was ich zu lesen bekomme. Neuerdings muss der  Absender zuvor kostenpflichtige Anzeigen auf Facebook schalten, damit er auf den Timelines der Fans erscheint. Ein Schelm, der Böses dabei denkt? Nicht doch. Facebook hat das Hausrecht und darf auf Facebook machen, was es will. Es ist schließlich ein Unternehmen, das Gewinne generieren will. Andere Unternehmen, die von der Hype Facebook profitieren möchten, müssen diese Spielregeln akzeptieren oder sie gehen woanders spielen.

Facebook ist nicht Internet

Social Media-Experten betonen gerne, zu einer guten Facebookseite, gehöre eine Strategie. Ist die vorhanden, müsse hochwertiger Content her. Alles Schnee von gestern. Kohle heißt der neue Content. Wer davon reichlich springen lässt, ist bei Facebook King.

Wie gut, dass es noch immer Leute gibt, die an Blogs nicht nur festhalten, sondern sich auch allerhand einfallen lassen, um ihren Fans immer wieder hochwertigen Lesestoff zu bieten. Die Themenauswahl ist so vielfältig wie nie zuvor und Blogtechnik schon lange keine Buch mit sieben Siegeln mehr.

Mein Rat: Pflegen Sie eigene Websites, Blogs und Communitys und lassen Sie sich nicht das Zepter aus der Hand nehmen. Facebook ist nicht Internet und wer guten Content hat, findet auch treue Leser.

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