Es hat sich inzwischen herumgesprochen: Ein Weblog ist weitaus mehr, als eine virtuelle Nabelschau. Da wundert es auch nicht, dass so mancher auf den Geschmack kommt und sich schnell ein Corporate Blog installieren lässt. Die ersten fünf Beiträge sind schnell verfasst und dann geht’s schon los mit der Misere. Woher Themen und Texte nehmen und nicht stehlen? Von den weiterführenden Links und Verweisen will man ja gerne profitieren, nur auch das hat eben seinen Preis. Denn entweder man recherchiert selbst und formuliert anschließend einen Beitrag, oder man beauftragt jemanden, der das kann. Pi mal Daumen eine Stunde täglich sollten Sie realistischer Weise dafür einkalkulieren, sofern Sie ein interessantes Blog führen möchten, das möglichst täglich viele anspricht. Das belegt auch diese Blogstudie.

Die spannende Frage ist: Was ist Ihnen dieser Zeitaufwand wert? Wie hoch bewerten Sie Ihre eigene Arbeitszeit? Und was macht mehr Sinn: selber bloggen oder jemanden damit beauftragen? Sei es eine talentierte Teamassistentin, ein Crew-Mitglied, oder eine externe Texterin, die idealerweise bereits durch andere gemeinsame Projekte mit Ihrem Thema bestens vertraut ist? Doch, egal wer am Ende das Blog bestückt: kostenlos wird es nie zu haben sein. Wem das klar ist und auch noch rechnen kann, entscheidet danach, was hinten rauskommt.

Fazit: Kostenlose Corporate Blogs gibt es nicht. Doch der Aufwand lohnt. Auch das belegt oben genannte Studie.

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